Gesellschaft – Geschichte – Politik – Landeskunde

Syrien – Zwischen antikem Glanz und Bürgerkrieg

Dieses Seminar ist teil der Seminarreihe: Herkunftsländer der Flüchtlinge in Deutschland

Ein Großteil der nach Deutschland kommenden Geflüchteten stammt aus Syrien. Seit nunmehr fünf Jahren herrscht dort Bürgerkrieg, bei dem die Fronten nicht mehr nur aus Anhängern des Assad-Regimes auf der einen Seite, und Rebellen auf der anderen Seite bestehen. Viele weitere Akteure haben sich mittlerweile mit ganz eigenen Interessen eingemischt. Für die Menschen in Syrien bedeutet dies ein Leben in ständiger Angst vor Terror, Hunger und Bomben. Auch die Berichterstattung wird dominiert vom Kriegsgeschehen. Doch hat Syrien eine beeindruckende Geschichte, Kultur und eine jahrtausendalte Tradition, die gegenwärtig jedoch aus der Wahrnehmung verschwunden ist. Syrien ist ein hochentwickeltes Land, das insbesondere durch sein großes Erdölvorkommen reich geworden ist.

Dieses Seminar möchte beide Aspekte beleuchten – das Syrien vor dem Bürgerkrieg und das Syrien im Krieg. Es soll neben den aktuellen politischen und militärischen Geschehnissen auch die Geschichte, Kultur und Traditionen des Landes beleuchten.

Das Seminar richtet sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Geflüchteten arbeiten, sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Seminarnummer: 17-010-S

Teilnahmebeitrag: 250€ pro Person (inkl. Übernachtung und Vollverpflegung, Seminarprogramm). Fördermöglichkeiten für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit können sie bei Frau Haase (haase@mariaspring.de) erfragen.

melanie_rgb   Seminarleitung: Melanie Haase

08.05.2017 - 12.05.2017
Kann als Bildungsurlaub anerkannt werden.
Anmeldung

Halt! Hier Grenze! Diesseits und jenseits des Zauns

Die innerdeutsche Grenze stellte die Region Südniedersachsen bis zur Grenzöffnung 1989 vor große Herausforderungen. Der Harz als bedeutender Höhenzug wurde zweigeteilt, das Eichsfeld als katholisch geprägte Region zwischen Göttingen und Heiligenstadt war ebenfalls davon betroffen und das Leinetal südlich von Göttingen litt ebenfalls unter der Abriegelung der Grenze.

Das Seminar befasst sich mit den Fragen, was mit den Menschen passierte, die in beiden Teilen Deutschlands unmittelbar an der Grenze lebten und wie sich ihr Alltag in den jeweiligen  eingeschränkten Gebieten gestaltete. Im Rahmen von Exkursionen in den Harz sollen historische Bezüge über das Leben im vormals zusammenhängenden Harzes und Eichfelds vor dem Hintergrund der Teilungssituation beleuchtet werden. Darüber hinaus soll herausgearbeitet werden, ob und welche propagandistischen Mittel für die Bevölkerung auf beiden Seiten angewendet wurden, um ihnen die besondere Situation näherzubringen. Damit einher geht die Betrachtung der veränderten Situation nach der Grenzöffnung in den 90er Jahren.

Wesentliche Elemente des Seminars sind Exkursionen in den Harz und die Arbeit mit Landkarten über den Harz aus den 80er Jahren aus beiden Teilen Deutschlands.

Seminarnummer: 17-018-S

Teilnahmebeitrag: 250 € pro Person (inkl. Übernachtung und Vollverpflegung, Seminarprogramm)

boris_rgb   Seminarleitung: Boris Brokmeier

 

Den Seminarflyer mit weiteren Informationen zum Programm können Sie hier herunterladen.

15.05.2017 - 19.05.2017
Kann als Bildungsurlaub anerkannt werden.
Anmeldung