Ein Großteil der nach Deutschland geflohenen Menschen sind Muslime. Dieser Fakt befeuerte den Diskurs über die Rolle des Islam in Deutschland. In der medialen und politischen Debatte zur Flüchtlingssituation wird der Islam häufig als rückständig, frauenfeindlich und nicht nach Europa gehörig beschrieben. Viele Vorurteile und die Berichterstattung über terroristische Attentate prägen unser Bild vom Islam. Doch was davon ist wirklich zutreffend? Und gibt es wirklich DEN Islam?

Viele sehen im Islam nicht nur eine Religion, die das private Leben prägt, sondern weisen dem Islam eine starke politische Rolle zu. Dies findet zum Beispiel Ausdruck in islamischen Gerichten. Auf welche Weise verbindet sich Islam und Politik in muslimisch geprägten Ländern? Und wie äußert sich diese Verquickung in Deutschland?

Neben diesen Fragestellungen widmet sich das Seminar auch der Entstehungsgeschichte, sowie den Grundsäulen des islamischen Glaubens. Ein Moscheebesuch ist ebenso Bestandteil des Seminares.

Seminarnummer: 17-022-S

Teilnahmebeitrag: 250 € pro Person (inkl. Übernachtung und Vollverpflegung, Seminarprogramm)

melanie_rgb    Seminarleitung: Melanie Haase

19.06.2017 - 23.06.2017
Kann als Bildungsurlaub anerkannt werden.
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