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„Diagnose Judenhass“ – Lesung und Diskussion mit Eva Gruberová und Helmut Zeller

24. November 2025, 19:00 - 20:30

Quinn Dombrowski from Berkeley, USA, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

In Zusammenhang mit dem Terrorangriff der Hamas 2023 und dem sich anschließenden Krieg in Israel und Gaza ist die Zahl antisemitischer Straftaten weltweit sprunghaft angestiegen. Auch in Deutschland geht Angst um. Doch schon davor fühlten sich Jüdinnen und Juden hierzulande nicht mehr sicher, denn der Judenhass, der nach 1945 tief in der deutschen Gesellschaft verwurzelt geblieben war, brach und bricht immer wieder hervor. Gleichzeitig wollte das die nichtjüdische Mehrheitsbevölkerung nicht wirklich wahrnehmen. Die Autoren recherchierten die Erscheinungsformen und Spuren des antisemitischen Hasses in vielen Orten und Regionen Deutschlands, sprachen mit 80 Jüdinnen und Juden und stellten die jüdischen Perspektiven in den Mittelpunkt. Sie nehmen auch die erschreckenden Defizite in Politik, Polizei, Justiz und im Bildungswesen in den Blick – diese stehen nicht nur einem in politischen Sonntagsreden immer wieder beschworenen Kampf gegen Antisemitismus im Weg, sie erschweren auch eine konsequente Abwehr der Bedrohung für Jüdinnen und Juden durch die Einwanderung aus Ländern, in denen Antisemitismus und Israelhass bereits in der Schule gelehrt wird und zum Common Sense gehört.

Die Autoren werden nicht nur aus ihrem Buch vortragen, sondern auch Einblicke in ihre Recherche geben und sich Ihren Fragen stellen. Im Anschluss an die Lesung laden wir zur Diskussion ein: Kommen Sie ins Gespräch, teilen Sie Ihre Gedanken und diskutieren Sie mit über Ursachen, Erscheinungsformen und die gesellschaftliche Verankerung von Antisemitismus – auch und gerade in der sogenannten „bürgerlichen Mitte“.

Die Autoren 

Eva Gruberová arbeitet für RIAS Bayern,  ist Buchautorin, Journalistin und Bildungsreferentin mit Schwerpunkt antisemitismuskritische Bildung Jugendlicher wie Erwachsener. Helmut Zeller hat lange Jahre die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet und ist seit seinem Eintritt in den Ruhestand als Autor der SZ tätig, mit dem Schwerpunkt Zeitgeschichte, Antisemitismus und Erinnerungskultur. (Foto-Copyright: die Autoren)

 

Zum Veranstaltungsflyer 

 

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Antisemitismusprävention mit der Niedersächsischen Erwachsenenbildung (ANNE II)“.

Für inhaltliche Aussagen und Meinungsäußerungen tragen die Publizierenden dieser Veröffentlichung die Verantwortung.

 

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