• Der Harz im Nationalsozialismus

    Im Juni 1940 flog auf dem Gelände der NS-Rüstungsfabrik „Werk Tanne“ bei Clausthal-Zellerfeld im Harz ein Kessel mit TNT-Sprengstoff in die Luft. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Wirken der Nazis im Harz unüberhörbar geworden. Die geografische und geologische Beschaffenheit des Harzes nutzten die Nazis u.a. für ihre kriegsvorbereitenden und kriegsunterstützenden Aktivitäten. Im Schutze und inmitten der Idylle des grünen Waldes und der Berge bauten die NS-Einrichtungen und die Wehrmacht das Mittelgebirge zu einem strategischen Zentrum aus.

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  • Alle Mann am Ballermann? – Overtourism und die Konsequenzen

    Mariaspring Rauschenwasser 78, Bovenden

    Seit einigen Jahren ist in einigen Tourismusregionen ein ansteigender Protest der dortigen Wohnbevölkerung gegenüber der wachsenden Zahl von Touristen wahrzunehmen. Wohnungen werden zu Ferienappartements, die Mieten und Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung steigen, aus Geschäften für die Nahversorgung werden Souvenirshops oder Bars, etc. Während des Seminars soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit ein ständig steigender Tourismus an bestimmten Orten und Regionen nicht nur wirtschaftliche Vorteile bietet, sondern auch zum deutlichen Nachteil für die dort lebende Wohnbevölkerung wird und inwieweit ein Interessenausgleich stattfinden kann. Darüber hinaus geht es um ein individuelles „Recht zum Reisen“ in demokratisch verfassten Gesellschaften.

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  • Auch drüben war Deutschland – Erinnerungsorte der deutschen Teilung

    Mariaspring Rauschenwasser 78, Bovenden

    Im Jahr 2024 jährte sich der Fall der Berliner Mauer und die Öffnung der innerdeutschen Grenze zum 35. Mal. Für die Menschen, die heute 40 Jahre und jünger sind, ist die Zweistaatlichkeit, die damit verbundene Teilung Deutschlands und eine unmenschliche und undurchlässige innerdeutsche Grenze eine Erzählung oder etwas zum Nachlesen.

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