Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand ist nicht nur eine individuelle Veränderung, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung. Angesichts des demographischen Wandels, veränderter Erwerbsbiografien und der zunehmenden Zahl älterer Menschen stellt sich die Frage, wie der Übergang in den Ruhestand politisch und gesellschaftlich gestaltet werden kann. Dabei geht es um zentrale Zukunftsfragen: Wie kann die Alterssicherung langfristig gewährleistet werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es für ein selbstbestimmtes und gesellschaftlich eingebundenes Leben im Alter? Und wie können unterschiedliche Lebenslagen und soziale Ungleichheiten berücksichtigt werden? Es stellt sich auch die Frage, ob eine gezielte Vorbereitung auf das „Neu-Rentner-Dasein“ notwendig ist.
