Eine wirtschaftlich rentable Landwirtschaft und Umweltschutz kollidieren häufig. Dieses Spannungsfeld ist zentraler Inhalt dieses Seminares. Gemeinsam besuchen wir konventionelle und Bio-Bauernhöfe und Biotope im Leinetal und kommen mit Expert*innen in Gesprächen zusammen.
Der Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand ist nicht nur eine individuelle Veränderung, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung. Angesichts des demographischen Wandels, veränderter Erwerbsbiografien und der zunehmenden Zahl älterer Menschen stellt sich die Frage, wie der Übergang in den Ruhestand politisch und gesellschaftlich gestaltet werden kann. Dabei geht es um zentrale Zukunftsfragen: Wie kann die Alterssicherung langfristig gewährleistet werden? Welche Rahmenbedingungen braucht es für ein selbstbestimmtes und gesellschaftlich eingebundenes Leben im Alter? Und wie können unterschiedliche Lebenslagen und soziale Ungleichheiten berücksichtigt werden? Es stellt sich auch die Frage, ob eine gezielte Vorbereitung auf das „Neu-Rentner-Dasein“ notwendig ist.
In diesem Seminar erkunden wir die Kultur, Geschichte und Landschaft des Leinetals. Mobil sind wir dabei mit E-Bikes. Die Geschichte der mittelalterlichen Burgen Plesse und Hardenberg wird dabei ebenso beleuchtet wie diejenige der Universität und der Stadt Göttingen. Auch besuchen wir das ehemalige KZ Moringen und das Grenzdurchgangslager Friedland. Dabei möchten wir verstehen, wie diese Institutionen die regionale Geschichte, Wirtschaft und Kultur geprägt haben und immer noch prägen.
Südniedersachsen und Nordhessen sind voller Geschichten. Viele der bekanntesten haben die Brüder Wilhelm und Jakob Grimm gesammelt und in „Kinder- und Hausmärchen“ aber auch „Deutsche Sagen“ veröffentlicht. In Bodenwerder an der Weser erzählte Münchhausen gerne sein „Jägerlatein“ – wobei der Kanonenkugelritt nicht aus seiner Feder stammt. In Ebergötzen verlebte Wilhelm Busch seine Kindheit und erfand Max und Moritz.
Vom Weserbergland bis ins Eichsfeld und Nordhessen führen Exkursionen zu Orten, die Geschichte(n) erzählen können.
Dieses dreitägige Seminar beleuchtet kritisch die verschiedenen Aspekte des Elternwerdens und -seins in unserer Gesellschaft. Von der politischen Dimension der Geburt über die Herausforderungen des ersten Babyjahres bis hin zu modernen Erziehungsansätzen werden die Teilnehmenden für die komplexen Zusammenhänge zwischen persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Strukturen sensibilisiert.
Das Seminar richtet sich an werdende Eltern, frische Eltern, pädagogische Fachkräfte und alle, die sich mit den Realitäten moderner Elternschaft auseinandersetzen möchten. Gemeinsam werden wir erarbeiten, wie Elternschaft gelingen kann, ohne an den Widersprüchen unserer Zeit zu zerbrechen.
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