Südniedersachsen und Nordhessen sind voller Geschichten. Viele der bekanntesten haben die Brüder Wilhelm und Jakob Grimm gesammelt und in „Kinder- und Hausmärchen“ aber auch „Deutsche Sagen“ veröffentlicht. In Bodenwerder an der Weser erzählte Münchhausen gerne sein „Jägerlatein“ – wobei der Kanonenkugelritt nicht aus seiner Feder stammt. In Ebergötzen verlebte Wilhelm Busch seine Kindheit und erfand Max und Moritz.
Vom Weserbergland bis ins Eichsfeld und Nordhessen führen Exkursionen zu Orten, die Geschichte(n) erzählen können.
Dieses dreitägige Seminar beleuchtet kritisch die verschiedenen Aspekte des Elternwerdens und -seins in unserer Gesellschaft. Von der politischen Dimension der Geburt über die Herausforderungen des ersten Babyjahres bis hin zu modernen Erziehungsansätzen werden die Teilnehmenden für die komplexen Zusammenhänge zwischen persönlichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Strukturen sensibilisiert.
Das Seminar richtet sich an werdende Eltern, frische Eltern, pädagogische Fachkräfte und alle, die sich mit den Realitäten moderner Elternschaft auseinandersetzen möchten. Gemeinsam werden wir erarbeiten, wie Elternschaft gelingen kann, ohne an den Widersprüchen unserer Zeit zu zerbrechen.
Europa steht vor einer historischen Weichenstellung: Während einige Länder wie Spanien mit mutigen Schritten Geflüchteten eine Perspektive bieten, erleben wir in vielen EU-Staaten – von Ungarn über Dänemark bis Italien – einen komplett anderen Kurs. Lernen Sie die unterschiedlichen Wege kennen, die europäische Staaten gehen, und diskutieren Sie mit wie und ob wir Solidarität, Sicherheit und Menschenrechte in Einklang bringen können.
Im Juni 1940 flog auf dem Gelände der NS-Rüstungsfabrik „Werk Tanne“ bei Clausthal-Zellerfeld im Harz ein Kessel mit TNT-Sprengstoff in die Luft. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war das Wirken der Nazis im Harz unüberhörbar geworden. Die geografische und geologische Beschaffenheit des Harzes nutzten die Nazis u.a. für ihre kriegsvorbereitenden und kriegsunterstützenden Aktivitäten. Im Schutze und inmitten der Idylle des grünen Waldes und der Berge bauten die NS-Einrichtungen und die Wehrmacht das Mittelgebirge zu einem strategischen Zentrum aus.
Seit einigen Jahren ist in einigen Tourismusregionen ein ansteigender Protest der dortigen Wohnbevölkerung gegenüber der wachsenden Zahl von Touristen wahrzunehmen. Wohnungen werden zu Ferienappartements, die Mieten und Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung steigen, aus Geschäften für die Nahversorgung werden Souvenirshops oder Bars, etc. Während des Seminars soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit ein ständig steigender Tourismus an bestimmten Orten und Regionen nicht nur wirtschaftliche Vorteile bietet, sondern auch zum deutlichen Nachteil für die dort lebende Wohnbevölkerung wird und inwieweit ein Interessenausgleich stattfinden kann. Darüber hinaus geht es um ein individuelles „Recht zum Reisen“ in demokratisch verfassten Gesellschaften.
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